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Kostenvoranschlag der Werkstatt nach Unfall – Risiken und häufige Fehler

Kostenvoranschlag vs. Gutachten

Nach einem Verkehrsunfall raten viele Versicherungen dazu, einen Kostenvoranschlag der Werkstatt erstellen zu lassen. Was auf den ersten Blick unkompliziert klingt, birgt erhebliche Risiken.

Was ist ein Kostenvoranschlag?

Ein Kostenvoranschlag ist eine Schätzung der Reparaturkosten durch die Werkstatt. Er ist rechtlich unverbindlich und kann nach oben abweichen.

Nachteile gegenüber einem Gutachten

  • Nicht neutral: Die Werkstatt hat ein Eigeninteresse an der Reparatur
  • Keine Wertminderung: Merkantiler Minderwert wird nicht erfasst
  • Versteckte Schäden: Werden oft erst bei Reparatur entdeckt
  • Rechtlich schwächer: Vor Gericht weniger aussagekräftig
  • Kein Unfallhergang: Schuldfrage wird nicht dokumentiert

Kostenrisiken

Ein Kostenvoranschlag ist unverbindlich. Werden bei der Reparatur weitere Schäden entdeckt, steigen die Kosten – und die Versicherung zahlt nur, was vorher vereinbart wurde.

Wann ist ein Kostenvoranschlag ausreichend?

Nur in wenigen Fällen:

  • Bagatellschäden unter 500 Euro
  • Eindeutige Schuldfrage
  • Keine versteckten Schäden zu erwarten
  • Sie verzichten bewusst auf Wertminderung

Unser Rat

Bei unverschuldeten Unfällen empfehlen wir immer ein unabhängiges Sachverständigengutachten. Die Kosten trägt die gegnerische Versicherung, und Sie sichern alle Ansprüche ab.

Benötigst du ein Gutachten?

Unsere Kfz-Sachverständigen stehen dir bei einem unverschuldeten Unfall kostenlos zur Verfügung.

Mehr dazu auf unserer Seite Kfz-Gutachten & Leistungen – oder direkt Kontakt aufnehmen.

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