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Haftungsquote nach Unfall – Bedeutung und Konsequenzen

Haftungsquote: So wird Ihr Schadensersatz berechnet

Nicht bei jedem Verkehrsunfall ist die Schuldfrage eindeutig. Häufig tragen beide Unfallbeteiligten eine Teilschuld. Die Haftungsquote bestimmt dann, in welchem Verhältnis der Schaden aufgeteilt wird.

Was ist eine Haftungsquote?

Die Haftungsquote beschreibt das Verhältnis, in dem die Unfallbeteiligten für den Schaden haften. Eine Quote von 70:30 bedeutet zum Beispiel, dass der Unfallgegner zu 70% und Sie selbst zu 30% für den Schaden verantwortlich sind.

Wie wird die Quote ermittelt?

Die Haftungsverteilung richtet sich nach dem Verschuldensgrad der Beteiligten:

  • Verkehrsverstoß: Wer gegen Verkehrsregeln verstoßen hat, trägt in der Regel die Hauptschuld
  • Betriebsgefahr: Jedes Fahrzeug trägt eine gewisse Grundhaftung
  • Unfallhergang: Der genaue Ablauf ist entscheidend
  • Rechtsprechung: Gerichte haben für typische Unfallkonstellationen Quoten entwickelt

Auswirkungen der Haftungsquote

Die Quote wirkt sich auf alle Ihre Ansprüche aus:

  • Reparaturkosten
  • Nutzungsausfall
  • Mietwagenkosten
  • Wertminderung
  • Sachverständigenkosten

Beispielrechnung

Bei einem Schaden von 5.000 Euro und einer Haftungsquote von 70:30 zu Ihren Gunsten erhalten Sie: 5.000 Euro × 70% = 3.500 Euro

Wichtig zu wissen

Die Haftungsquote wird häufig erst nach längeren Verhandlungen oder sogar erst gerichtlich festgelegt. Ein detailliertes Sachverständigengutachten ist hier besonders wichtig, um Ihre Position zu stärken.

Unser Tipp

Lassen Sie sich nicht von der gegnerischen Versicherung zu einer ungünstigen Quote drängen. Ein unabhängiges Gutachten und gegebenenfalls anwaltliche Unterstützung sichern Ihre Ansprüche.

Benötigst du ein Gutachten?

Unsere Kfz-Sachverständigen stehen dir bei einem unverschuldeten Unfall kostenlos zur Verfügung.

Mehr dazu auf unserer Seite Kfz-Gutachten & Leistungen – oder direkt Kontakt aufnehmen.

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